25 jähriges Jubiläum der Partnerschaft
zwischen der FF Ammern und der FF
Hohenhameln
Bereits im April feierte die Ortswehr Hohenhameln mit der
Partnerwehr aus Ammern,Gemeinde Unstruttal,Thüringen,
das 25 jährige Jubiläum.
Geladen hierzu hatten die Hohenhamelner Kameraden um
Ortsbrandmeister Lars Kunz in das Gerätehaus, wo
ausgelassen gefeiert wurde.
Den Ursprung der Partnerschaft gab es bereits im August
1989 auf einer Silberhochzeit in Ammern. Bei dieser
Familienfeier lernte eine Abordnung der Feuerwehr
Ammern den Ortsbrandmeister Heinrich Böes der FFw
Hohnenhameln (Niedersachsen) kennen, der privat dort
mitfeierte. Für die Feuerwehrleute gab es an diesem
Abend genügend Gesprächsstoff. Man lernte sich kennen,
obwohl es offiziell vom Staat (DDR) nicht gewünscht war.
Bei der Verabschiedung nahm man sich vor, sich nicht
aus den Augen zu verlieren.
Am 25. Februar 1990 kam es anlässlich einer
Nachmittagsveranstaltung des Ammerschen
Karnevalsvereins zu einem ersten Zusammentreffen mit
Kameraden beider Feuerwehren. An diesem Nachmittag
bekannten sich beide Wehren öffentlich zu einer
kameradschaftlichen Partnerschaft. Die Vertreter beider
Wehrleitungen legten die Grundsätze einer Partnerschaft
fest ohne Mitwirkung von staatlicher Seite.
Seit diesen Tag finden regelmäßig Besuche zwischen den
beiden Ortswehren statt.
Sowie damals, werden auch heute noch Erfahrungen aus
dem Feuerwesen ausgetauscht, welches ein wichtiger
Bestandteil der Partnerschaft ist, betonten
Ortsbrandmeister Lars Kunz sowie auch Wehrführer
Martin Winkler (Ammern) bei der Jubiläumsfeier.
Mit einem voll besetzten Reisebus reisten die Ammerner
am Samstagnachmittag an.
Nach einer kurzen Kaffeepause führte Otto Köhler vom
Heimatverein quer durch Hohenhameln und erzählte viel
Wissenswertes über die Geschichte Hohenhamelns.
Nicht nur für die Ammerner war dies eine Interessante
Führung.
Erschöpft vom Fußmarsch ging es zum gemütlichen Teil
im Gerätehaus über.
Der Austausch der Gastgeschenke war einer der
Höhepunkte des Abends. Als besondere Überraschung
erhielten die Hohenhamelner eine selbstgebaute
Sitzgruppe, die vor dem Gerätehaus platziert werden soll.
Ein besonderes Highlite war zudem noch der
Sonderauftritt des Männerballetts um Elke Holsteiner,
welches auch bei der Rosenmontagsveranstaltung
aufgetreten ist.
Bis tief in die Nacht hinein wurde ausgelassen gefeiert.